Nachdem wir auf allen Hochzeiten für dieses Jahr getanzt hatten, wurde es Mitte September wieder Zeit für eine kleine Bergtour zu Dritt am Wochenende. Obwohl der Mann ein Münchner Kindl und in Wolfratshausen aufgewachsen ist, bin meist ich – die „Zuagroaste“ – für die Auswahl unserer Familientouren zuständig. Mann hat immer nur „richtige“ Touren gemacht… Unsere Anforderungen waren: leichte bis mittlere Halbtages-Tour in den Hausbergen, damit unsere Fahrtzeit überschaubar bleibt. Über den Umweg Blomberg bin ich auf den Heig(e)lkopf gestoßen. Nach kurzer Recherche hatte mich der erste Teil dieser Tourenbeschreibung auf hoehenrausch.de überzeugt. Die angegebenen 1:20 h Gehzeit auf den Heiglkopf (1.218 m) entsprachen genau unseren Vorstellungen.

Heiglkopf15-1-Wegweiser kurz nach der WaldherrAlm

Mit unserer Prinzessin in der Bauchtrage haben wir knapp 1:15 h für den Aufstieg benötigt und sind ganz gut ins Schwitzen gekommen, was wohl nicht nur an dem milden Septembertag lag. Es geht sehr bald nach dem Wanderparkplatz bei der WaldherrAlm stetig bergauf bis zum Gipfelkreuz, ganz untrainiert sollte man deswegen aus meiner Sicht nicht sein. Vielleicht wurde deswegen auf dem ersten Wegweiser kurz nach der WaldherrAlm 3 Stunden Gehzeit angegeben sowie wenig später (gefühlt keine 5 Minuten später) 2 1/4 Stunden. Der Weg zum Gipfel ist sehr gut beschildert.

Oben angekommen haben wir bei einer Brotzeit ausgiebig den tollen Blick über das Isartal, aufs Brauneck und die Benediktenwand genossen. Für den Abstieg wanderten wir weiter Richtung Blomberghaus.

Heiglkopf15-3-Blick zurück auf Blombergkreuz

Blick zurück auf Blombergkreuz und Heiglkopf von der Wackersberger Alm

Weiter ging es vorbei an der Wackersberger Alm (hatte geöffnet), der Bergstation der Blombergbahn und auf dem Kunstwanderweg bis kurz vor das Blomberghaus wo wir nach links bergab abbogen.

Heiglkopf15-4-Abzweig zur Waldherralm

Kurz vor dem Blomberghaus der Abzweig links runter zurück zur Waldherralm

Hatten wir bis zum Heiglkopf nur einige andere Wanderer getroffen, so fühlten wir uns auf diesem Stück wie am Stachus. Aber kaum waren wir abgebogen, wurde es wieder angenehm ruhig. Wir ließen uns bergab treiben und hatten, noch bevor wir nach ca. einer Stunde den Wanderparkplatz wieder erreichten, beschlossen: wir kommen wieder!

Ausgangspunkt für die Wanderung: Wanderparkplatz bei der WaldherrAlm in Wackersberg, südlich von Bad Tölz

Kinderwagentauglich? Nein! Tuch, Bauchtrage oder Kraxe sollte es für die Kleinsten sein.

Einkehrmöglichkeiten (Öffnungszeiten prüfen!): WaldherrAlm, Wackersberger Alm, Blomberghaus